ISPF-Institut für Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie

Überblick unserer Systemischen Ausbildung

  1. Seminar: Die Kraft der Herkunftsfamilie I   (16 UE)
  • Basiskenntnisse des systemischen Denkens
  • Grundlagen des systemischen Verständnisses von Familienstrukturen
  • Einführung in die therapeutische Arbeit mit der komplexen Dynamik der Herkunftsfamilie
  • Arbeit mit der eigenen Herkunftsfamilie (Muster, Rollen, Dynamiken u. Störungen erkennen)
  • Einführung in Diagnostik und Interventionstechniken, Minuchin-Modell
  • Einführung in die systemische Aufstellungs- und Skulpturarbeit
  1. Seminar: Die Kraft der Herkunftsfamilie II   (16 UE)
  • Geschichte der Systemischen Therapie
  • Systemische Ansätze (Konstruktivistisch, Lösungsorieniert, Mailänder Modell, Palo Alto Schule)
  • Kommunikation, Selbstwert und Kongruenz nach Virginia Satir
  • Systemische Arbeitstechniken (Doppeln, Reframing, zirkuläre Fragen)
  • Beziehungssystem Triade mit seinen Wahrnehmungs- und Kommunikationsmustern
  • Demonstration von Aufstellungsarbeiten mit externen Klienten und Übungen
  1. Seminar: Kraft der persönlichen Ressourcen   (16 UE)
  • Einführung in die Ressourcenorientierung der systemisch-therapeutischen Arbeit
  • Gesundheitspsychologische Aspekte und Ergebnisse der Psychotherapieforschung
  • Ressourcenorientierte therapeutische Haltung versus Defizitorientierung
  • Ressourcenorientierte Interventionen (Ressourcenaktivierung, Ressourcenförderung)
  • Biographiearbeit zur Wahrnehmung der persönlichen Ressourcen
  • Einführung in die Systemische Strukturaufstellung nach Matthias Varga von Kibed
  1. Seminar: Systemische Paartherapie   (24 UE)
  • Grundlagen des systemischen Zugangs für die Arbeit mit Paaren
  • Rolle und Aufgabe des Therapeuten
  • Gestaltung des Erstgesprächs
  • Entwicklungsphasen in Beziehungen
  • Die Basis des „Magic-Moment“ und die Macht von Projektionen
  • Interventionstechniken und Konfliktlösungsmöglichkeiten
  1. Seminar: Psychosomatik (Psychosomatische Symptome)   (16 UE)
  • Systemisches Verständnis von Psychosomatik
  • Psychosomatischer Formenkreis
  • Symptom, Symptomträger, Systemerhaltende Wirkung
  • Methodische Zugänge in der therapeutischen Arbeit
  • Vertiefende Arbeit mit exemplarischen psychosomatischen Symptomen
  • Systemische Interventionstechniken
  1. Seminar: Supervision 1 (16 UE)
  • Livearbeit mit externen Klienten
  • Jeder Teilnehmer arbeitet eine Stunde mit einem externen Klienten vor der Gruppe im Beisein eines Supervisors
  • Die Arbeit wird supervidiert, analysiert und jeder Teilnehmer erhält ein ausführliches, differenziertes Feedback
  • Feedbackstrukturen im professionellen Kontext
  • Reflexion und Impulse zur Weiterentwicklung
  1. Seminar: Systemische Arbeit im Einzelsetting   (16 UE)
  • Kreative Möglichkeiten des Systemaufstellens in der Einzelarbeit
  • Aufstellungsformate, Anwendungsmöglichkeiten, Rahmenbedingungen und Ablauf
  • Aufstellungsarbeit mit Figuren oder Gegenständen im Einzelsetting
  • Mehrgenerationale Perspektive und Genogrammarbeit
  • Arbeit mit dem inneren Team nach Schulz von Thun
  • Systemische Interventions- und Fragetechniken
  1. Seminar: Familienseminar   (16 UE)
  • Einführung in die systemische Therapie mit Familien
  • Systemische Aspekte der Eltern-Kind Beziehung (starke Eltern – starke Kinder)
  • Umgang mit Trennung und Scheidung
  • Patchwork-, Stief-, Adoptiv- und Regenbogenfamilien
  • Das Konzept der Wertebasierung nach Jesper Juul (Authentizität, Integrität, Gleichwürdigkeit, Verantwortung)
  • Methodische Grundlagen für die Arbeit mit Familien
  1.    Seminar: Verrückte Systeme (Psychiatrische Symptome)   (16 UE)
  • Einführung in die psychiatrische Symptomatik
  • Psychiatrischer (psychopathologischer) Formenkreis
  • Psychose, Borderlinestörung, Suizidgefährdung erkennen lernen
  • Symptome, Ursachen, adäquate therapeutische Maßnahmen bei psychischer Erkrankung
  • Zusammenhang zwischen psychischer Krankheit und familiären Interaktionsmustern.
  • Systemische Perspektive auf psychiatrische Symptome
  1. Seminar: Therapeutische Rolle und Kompetenz   (16 UE)
  • Therapeutische Haltung und persönliche Rollenklärung
  • Zusammensetzung des persönlichen Methodenkoffers, Kernkompetenzen, Stärken, Grenzen
  • Erstellung des individuellen Therapeutenprofils, Themenschwerpunkte, USP
  • Kompetenzfelder professioneller Berater
  • Die 5 Säulen der Identität nach H.G. Petzold
  • Umsetzungsstrategien und Vorbereitung auf die eigene Praxisarbeit
  1.    Seminar: Supervision 2   (16 UE)
  • Livearbeit mit externen Klienten
  • Jeder Teilnehmer arbeitet eine Stunde mit einem externen Klienten vor der Gruppe im Beisein eines Supervisors
  • Die Arbeit wird supervidiert, analysiert und jeder Teilnehmer erhält ein ausführliches, differenziertes Feedback
  • Feedbackstrukturen im professionellen Kontext
  • Reflexion und Impulse zur Weiterentwicklung
  1. Schriftliche Abschlussarbeit: Detaillierte Dokumentation von drei therapeutischen Sitzungen, die jeder Teilnehmer eigenverantwortlich mit Klienten durchgeführt hat.
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